„Im September 2024 erlebte Niederösterreich ein Hochwasser von riesiger Dimension. Der Bezirk Amstetten hatte das Glück, relativ glimpflich davonzukommen – dennoch waren unsere Feuerwehren bei hunderten Einsätzen unermüdlich im Einsatz, um Schäden zu begrenzen und Betroffene zu unterstützen“, erinnert Bezirksfeuerwehrkommandant. Besonders gefordert waren auch die Disponenten in der Bereichsalarmzentrale bei der FF Amstetten, so Katzengruber. Auch ihnen gebühre großer Dank für ihre professionelle Abwicklung der vielen Notrufe.
Keller und Straßenunterführungen wurden ausgepumpt, Verkehrswege gesichert und Verklausungen entfernt – selbst wenn es uns glücklicherweise nicht so stark betraf wie andere Regionen, so Katzengruber: „Die Einsatzbereitschaft und Professionalität unserer Kameraden und Kameradinnen waren jederzeit gewährleistet. Hier hat sich wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist bezüglich Mannschaftsstärke gut aufgestellt zu sein und aufgrund der vielen Übungen die Gerätschaften richtig bedienen zu können.“ Dazu wurde ständig und überall der Hochwasserschutz im Auge behalten und viele Vorbereitungen getroffen (logistische Fahrten, Sandsäcke füllen usw.).
Sehr stolz ist Katzengruber auf die Hilfe aus dem Bezirk Amstetten im Rahmen des Katastrophenhilfsdienstes (KHD): Etliche KHD-Züge aus dem Bezirk Amstetten kamen in besonders stark betroffenen Bezirken in Niederösterreich zum Einsatz.
Exemplarisch nennt Katzengruber den Einsatz in Loosdorf, dort mussten ölverschmierte Keller gereinigt werden, kaputte Möbel entsorgt oder verschmutzte Pools entleert werden. Der Dank der kleinen Eva dort ist ihm besonders in Erinnerung geblieben. Sie hat sich mit bemalten Herzen aus Stein bei ihm und bei vielen anderen Helfern aus dem Bezirk Amstetten bedankt.
Katzengruber: „Der Dank des Bezirksfeuerwehrkommandos Amstetten gilt allen eingesetzten Kräften, wir haben viel Wertschätzung von den betroffenen Menschen in den Hochwassergebieten erfahren!“ Außerdem habe man sehr gut mit den verschiedenen Behörden, Bezirkshauptfrau Martina Gerersdorfer, den anderen Blaulichtorganisation und den Bürgermeistern zusammengearbeitet.
„Dieser Rückblick macht klar: Die Feuerwehrmitglieder des Bezirks Amstetten war nicht nur seiner Bevölkerung eine Stütze – wir waren auch eine wichtige Säule in der niederösterreichischen Katastrophenhilfe. In Zeiten der Not ist unser Feuerwehrwesen ein starkes Zeichen der Gemeinschaft und Zuverlässigkeit“, so Katzengruber.
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