Die Freiwillige Feuerwehr Waidhofen/Ybbs-Wirts wurde heute gegen 11.30 Uhr zu einem Fahrzeugbrand auf der B31 im Einsatzgebiet alarmiert. Als die Einsatzkräfte kurz daraufhin eingetroffen sind, hatte sich der brennende Oldtimer-Sportwagen bereits 50 Meter selbstständig weiterbewegt und fuhr in die Leitplanken.
Während der Anfahrt zum brennenden Auto bemerkte das Rote Kreuz in der Nähe Rauch, auch nachkommende Feuerwehrkräfte meldeten dies umgehend: Somit musste die Brandbekämpfung beim Fahrzeug als auch bei der zweiten Stelle durchgeführt werden, berichtet Günther Weiss, Kommandant der FF Waidhofen/Ybbs-Wirts. Es war Gefahr in Verzug und es war „arschknapp“, heißt es von der FF Waidhofen/Ybbs-Wirts. Denn durch den Wind drohte das meterhohe Feuer über einen Radweg auf einen angrenzenden, ausgetrockneten Wald überzugreifen. Mittlerweile wurden auch die Feuerwehren Waidhofen/Ybbs-Stadt und Zell alarmiert, um die Wasserversorgung sicherzustellen.
Während der Löscharbeiten des Oltimer-Sportwagens war die B31 gesperrt, verletzt wurde zum Glück niemand, wie Kommandant Weiss informiert. Er ist sich sicher: „Hätten wir nicht durch Zufall den zweiten Brand auch rasch bekämpft, hätte sich das Feuer wohl ausgebreitet und schweren Schaden am Wald angerichtet.“
Fotos: Waidhofen/Ybbs-Wirts / Paul Schneckenleitner









