Seit 2002 prägte der Melker Benediktinerpater Stephan Holpfer als Landesfeuerwehrkurat von Niederösterreich die jährliche Wallfahrt der niederösterreichischen Feuerwehrmitglieder, den Florianimarsch. Die Teilnehmenden bekamen bei mehreren Stationen geistliche Impulse. Beim heurigen Florianimarsch nach Weinpolz (Pfarre Göpfritz an der Wild) wurde der Zwettler Kaplan und Jugendseelsorger des Waldviertels, Manuel Sattelberger, zum Landesfeuerwehrkuraten ernannt. Aufgrund seiner pastoralen Jahre in St. Valentin – also Pastoralassistent, Diakon und Kaplan – trat er bei der dortigen Feuerwehr ein und ist noch immer Mitglied dort.
Teilnehmer aus dem Bezirk Amstetten
Es freut Sattelberger, dass beim Florianimarsch auch aus dem Bezirk Amstetten Teilnehmer dabei waren: etwa von den Feuerwehren Rosen, Sonntagberg, St. Georgen/Ybbsfelde und Neuhofen.
Forderndes Feuerwehrjahr
Höhepunkt der Wallfahrt war die heilige Messe, zelebriert von mehreren Feuerwehrkuraten. Dabei wurde für gutgegangene Einsätze gedankt und für die Meisterung kommender Herausforderungen gebetet. „Ich möchte ein Priester sein, der euch mit den vielen Kollegen, den Kuraten, begleitet. Ich möchte einer sein, der jeden Tag für euch betet und auch mit euch betet“, so Sattelberger. Und er möchte den Wunsch seines Vorgängers Pater Stephan erfüllen, sich für die Kameradschaft einzusetzen und sie zu fördern. Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner dankte den Priestern für das Zelebrieren des Gottesdienstes und erklärte: „Wir haben aus Feuerwehrsicht heuer schon ein schwieriges Jahr hinter uns: zahlreiche Waldbrände, ein dreifaches Einsatzaufkommen im Sommer und erstmalig über zehn verletzte Feuerwehrleute – und deshalb sind wir heute dankbar für diese heilige Messe.“
Fahrafellner würdigte P. Holpfer und freute sich auf die Zusammenarbeit mit Manuel Sattelberger – zum Segen für 105.000 NÖ Feuerwehrleute. Der Florianimarsch 2027 findet wieder im Diözesangebiet statt, nämlich in Sieghartskirchen (4. September).










