BFKDO Amstetten

Am 30.05.2026 übte der Sonderdienst Flugdienst gemeinsam mit der örtlichen Feuerwehr Ybbsitz, dem Sonderdienst Waldbrandbekämpfung und den umliegenden Feuerwehren Opponitz, Hollenstein/Ybbs und St. Georgen/Reith in der Prolling ein hoffentlich nie eintreffendes Szenario. Zusätzlich waren auch noch das BFK Amstetten, das AFK Waidhofen-Land und die Drohneneinheit der FF Amstetten vor Ort. 

Übungsannahme war ein durch Blitzschlag ausgelöster Waldbrand im steilen und schwer zugänglichen Gelände. Ziel der Übung war das Zusammenspiel der örtlichen Feuerwehren, den Sonderdiensten Waldbrandbekämpfung und Flugdienst sowie dem Bundesministerium für Inneres und dem Bundesheer unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren.

Im Zuge der Übung kamen insgesamt drei Hubschrauber zum Einsatz. Diese flogen neben Löschwasser auch diverse Einsatzgeräte (Schläuche, Tragkraftspritzen usw.) und Mannschaft in das Einsatzgebiet.

Seitens des Bundesheeres standen ein S-70 Black Hawk sowie ein AB212-Hubschrauber zur Verfügung. Die Flugpolizei des BMI beteiligte sich mit einem EC-135 Hubschrauber an der Übung.

Neben der eigentlichen Brandbekämpfung wurden zahlreiche weitere Einsatzszenarien trainiert. Dazu zählten die Luftaufklärung, die Lokalisierung von Glutnestern, die Koordination von Löschwasserabwürfen, Materialtransporte mittels Außenlast, die Zusammenarbeit zwischen Boden- und Luftkräften sowie die Führung eines komplexen Waldbrandeinsatzes. Die Übung bestätigte eindrucksvoll die hohe Leistungsfähigkeit der NÖ Feuerwehren und ihrer Partnerorganisationen bei Vegetations- und Waldbränden.

Ein besonderer Dank gilt allen betroffenen Grundeigentümern, insbesondere der Familie Mensdorff-Pouilly. Durch ihre Unterstützung und die Bereitstellung der erforderlichen Flächen wurde die Durchführung dieser groß angelegten und für die Einsatzorganisationen äußerst wertvollen Übung erst ermöglicht.