BFKDO Amstetten

Die Disponenten der Bereichsalarmzentrale (BAZ) Amstetten bitten darum, die angeführten Statusmeldungen im Einsatz- und Übungsdienst konsequent anzuwenden.

0 – Quittiert (Q)
Einsatz von BAZ erhalten, ausrücken erfolgt in Kürze oder Abklärung zum Einsatz läuft noch.
Bestätigung der erfolgreichen Alarmierung und Besetzung des Feuerwehrhauses.
Eine Person ist im Feuerwehrhaus eingetroffen und wartet noch auf weitere Mitglieder, um ausrücken zu können.

1 – Ausgerückt (AG)
Einheit rückt zum Einsatz (auch eigenalarmiert) oder zur Übung aus.
Mittels Status „AG – Ausgerückt“ wird der Alarmzentrale signalisiert, dass sich eine Einheit auf Anfahrt zum Einsatzort befindet.
Der Einheiten-Überfälligkeitsalarm des Einsatzleitsystems weist den Disponenten frühestens nach 7, spätestens nach 8 Minuten auf noch nicht ausgerückte, alarmierte Einsatzmittel hin. Die Alarmzeit ist pro Alarm für jede Einheit gleich und nicht gestaffelt.

2 – Am Einsatzort (AE)
Einheit trifft am Einsatz-/Übungsort ein.
Um der Alarmzentrale zu signalisieren, dass der Einsatzort erreicht wurde, gibt dies jede Einheit über den entsprechenden Status „AE – Am Einsatzort“ bekannt.

3 – Eingerückt (EG)
Einheit rückt von Einsatz, Übung oder Dienstfahrt ein oder ist nach NE-Meldung wieder eingerückt und einsatzbereit.
Standard-Zustand aller einsatzbereiten Fahrzeuge.
Sobald sich eine Einheit vollständig einsatzbereit im Feuerwehrhaus befindet, wird dies über den Status „EG – Eingerückt“ signalisiert.

4 – Einsatzbereit über Funk (EF)
Wird der Einsatzort verlassen, oder ist ein Abberufen möglich (z. B. einsatzbereit am Einsatzort aufgrund Stornos, etc.), so signalisiert eine Einheit dies über den „EF – Einsatzbereit über Funk“-Status.

Voraussetzungen für diesen Status:

  • Einheit kann direkt und ohne Umwege sofort einen Einsatz anfahren
  • Fahrzeug ist mit der erforderlichen Mannschaftsstärke besetzt

Keine Verpflichtung, diesen Status zu setzen.

5 – Sprechwunsch
Sprechwunsch auf der aktuell eingestellten Sprechgruppe an den Alarmzentralenverbund.
Wird verwendet für:

  • wichtige Einsatzanfragen oder Lagemeldungen
  • Anforderungen bzw. Nachforderungen

Der Ruf wird gesichert signalisiert und bearbeitet.
Hinweis: Offene Rufe, die möglich sind, können überhört oder verzögert bearbeitet werden.

6 – Einsatz-SDS erneut anfordern
Ist die Einheit ausgerückt, wird die Einsatzinformation des laufenden Einsatzes per SDS erneut versandt.
Ohne laufenden Einsatz erfolgt der Hinweis, dass sich die Einheit auf keinem Einsatz befindet.

7 – Dienstfahrt (DF)
Fahrten im Rahmen des Dienstbetriebes (z. B. Kirchgänge, Brauchtumspflege, Tank- bzw. Besorgungsfahrten, Bewerbe, Fahrten ins NÖ FSZ, Festbesuche, etc.). Die Feuerwehr wird weiterhin als einsatzbereit geführt und nicht als „im Einsatz“.
Der Status wird nur auf das Fahrzeug gesetzt, das ihn gesendet hat.
Einheiten im Status DF werden seitens der Alarmzentrale nicht primär alarmiert, da nicht davon auszugehen ist, dass das Fahrzeug jederzeit sofort in den Einsatz gehen kann.

Achtung:
Ist ein Fahrzeug z. B. in einer Werkstätte, ist die Vorgehensweise wie bei Status 9 (nicht einsatzbereit) anzuwenden. Die Verantwortung der richtigen Statusgabe liegt bei den jeweiligen Feuerwehren!

8 – Nicht in Verwendung – vorerst keine hinterlegte Programmierung

9 – Nicht einsatzbereit (NE)
Einheit ist defekt, in der Werkstatt oder steht nicht für Einsätze zur Verfügung.
Der Status ist zu verwenden, wenn ein Fahrzeug nicht einsatzbereit ist (z. B. Werkstattaufenthalt, Fahrzeugdefekt oder Fehlen relevanter Ausrüstung). Im Fall einer eingeschränkten Einsatzbereitschaft ist eine Rücksprache mit der Alarmzentrale erforderlich.

Wichtiger Hinweis zur Verwendung von Status 9 (NE):
Es wird empfohlen, vorab die BAZ AM telefonisch über die Amtsleitung zu verständigen, sofern eine Anpassung des Alarmplanes (Alarmierung weitere FW?) erforderlich ist. Der Disponent setzt die Ressource manuell auf Status 9 und ergänzt das Maßnahmen- bzw. Textfeld entsprechend. Wird nur Status 9 übermittelt, erscheint dies automatisch im ELKOS. Eine unmittelbare Rücksprache mit dem Disponenten ist zwingend erforderlich. Sobald die Ressource wieder einsatzbereit ist (Status 3), ist das Textfeld durch den Disponenten wieder zu löschen.

E-Mail-Verständigung bei geplanten Ereignissen: 

Auch wird es als zweckmäßig erachtet, bei geplanten Ereignissen – wie beispielsweise einer mehrtägigen Abwesenheit eines HLF (z. B. nächste Woche für drei Tage bei der Firma Rosenbauer) – vorab eine entsprechende Information per E-Mail an die BAZ AM (florian.amstetten@feuerwehr.gv.at) zu übermitteln. Auf diesem Weg können etwaige Rückfragen, insbesondere im Hinblick auf mögliche Ersatzmaßnahmen für den Bedarfsfall, bereits im Vorfeld geklärt werden. Dadurch lassen sich Unklarheiten beim Ausrücken vermeiden und ein reibungsloser Ablauf sicherstellen.

 

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