FF St. Valentin feierte 50 erfolgreiche Jahre Feuerwehrjugend


Mit einer Leistungsschau und einem Festakt beging die Stadtfeuerwehr St. Valentin am 16. Juli das 50-Jahr-Jubiläum der Feuerwehrjugend. Wie sinnvoll die Jugendarbeit ist, zeigt bereits diese Zahl: 215 Jugendliche wurden im Laufe dieser Jahrzehnte von der Jugend in den Aktivstand überstellt und viele von ihnen haben wichtige Führungspositionen übernommen, wie Kommandant Peter Spanyar berichtete. 

Am 23. August 1972 wurde vom Landesfeuerwehrrat der Auftrag zur systematischen Bildung von Jugendgruppen erteilt, drei Monate später hatten bereits 31 niederösterreichische Feuerwehren eine Jugendfeuerwehr – darunter auch die FF St. Valentin, die somit eine der ältesten Jugendgruppen stellt. „Wir waren somit eine Avantgarde. Allerdings wurde mit der Jugendausbildung bei uns bereits 1967 begonnen", so Spanyar. Im März 1973 teilte der damalige Jugendleiter Leopold Ströbitzer bei der 83. Generalversammlung seinen Kameraden erfreut mit, dass bereits zehn Jugendliche in der Ausbildung stehen. Weiters nannte Kommandant Spanyar seine früheren Vorgänger Franz Schneller und Herbert Kirchweger sowie Kurt Gottwald und Franz Huber, die anfangs federführend im Aufbau der Jugend waren. 

Bald stellten sich auch viele Erfolge bei Feuerwehrjugendbewerben auf Abschnitts-, Bezirks- und Landesebene ein. Viele haben dabei Abzeichen geschafft. Zeitweise gehörten die St. Valentiner zu den schnellsten „9er-Gruppen" im Land, stets sei dabei viel Gaudi gewesen. Seit 1994 werden auch Mädchen aufgenommen. Mit dem Umzug in das neue Feuerwehrhaus in der Westbahnstraße bekamen die 10 bis 15-Jährigen auch einen eigenen Jugendraum. Derzeit wird die Jugendwehr von Emanuel Hinterwirth geleitet, zehn Jugendliche gehören ihr momentan an. Geübt wird jeden Samstag zwischen 9 und 12 Uhr. Kommandant Spanyar wirbt um „Nachwuchs": „Wir freuen uns über neue Mitglieder – bitte einfach bei uns vorbeischauen oder Kontakt mit unseren Feuerwehrleuten aufnehmen!" 

Das haben die St. Valentiner Feuerwehrmitglieder betont: „Bei der Feuerwehr zu sein, ist das beste Hobby, das es gibt!" Freilich gehören dazu auch die Übungen und die Bereitschaft zu lernen. Dafür werde Gemeinschaft, Spiel, Lagerleben und Acton geboten. Und die Gewissheit, etwas Sinnvolles zu tun und sogar Leben zu retten! Den Festakt machten auch zahlreiche Anekdoten aus der Feuerwehrgeschichte sehr kurzweilig. Im Rahmen der Leistungsschau während des ganzen Tages gab es einen Vergleichsbewerb zwischen Jugendlichen und Aktiven: Daran nahmen sowohl St. Valentiner als auch Feuerwehren aus der Umgebung sowie aus Oberösterreich teil und sorgten für eine tolle Wettkampfstimmung. 

Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Kerstin Suchan-Mayr würdigte die St. Valentiner Jugendarbeit: „Mit diesem Festakt stellt ihr die Jugend in das Zentrum, zu dieser Initiative gratuliere ich Euch!" Viele hätten in den letzten Jahrzehnten mitgewirkt, damit die Feuerwehrjugend so gut gedeihe. Angesichts der vielen Einsätze sei es gut, dass die Jugend so gut darauf vorbereitet werde. 




Verfasst am 17.07 - 15:16

 
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