4. Mai: Feuerwehren ehren den heiligen Florian


Das Gedenken an den heiligen Florian, der am 4. Mai gefeiert wird und der der Schutzpatron der Feuerwehr ist, ist heuer wieder im üblichen Rahmen möglich. Viele Feuerwehren im Bezirk Amstetten haben bereits angekündigt, wieder Floriani-Messen zu begehen.

Der Amstettner Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Katzengruber, sein Stellvertreter Josef Fuchsberger und Bezirksfeuerwehrkurat Pater Georg Haumer erinnern an die Inhalte der Florianimessen: Es wird für die verstorbenen Kameraden gebetet. Weiters danken die Kameraden für unfallfreie Einsätze und sie bitten, dass auch künftige Einsätze wie Brände oder Verkehrsunfälle verletzungsfrei ablaufen. Heuer sei weiters das Anliegen, dass die Corona-Pandemie endlich besiegt wird. Katzengruber sagt, dass ein guter Teil der Feuerwehren im Ybbstal traditionell an den Gottesdiensten zu Ehren ihres Patrons teilnimmt.

Das Leben des heiligen Florian

Die Leidensgeschichte des heiligen Florian (Passio Floriani, spätes 8./frühes 9. Jh.) erzählt uns sein Martyrium. Florian war dieser Überlieferung nach bereits pensionierter Kanzleivorstand und lebte in Aelium Cetium (Sankt Pölten). In der Zeit der Christenverfolgung (303–304) unter Kaiser Diocletian kam Statthalter Aquilinus nach Lauriacum (das heutige Lorch in Enns), um die Christen auszuforschen. 40 Christen wurden ergriffen und nach vielen Martern eingesperrt. Florian erfuhr davon und eilte nach Lauriacum, um ihnen beizustehen. In Lauriacum wurde er aber von seinen ehemaligen Militärkameraden aufgegriffen und verhaftet, weil er sich als Christ bekannte, und vor den Statthalter Aquilinus geführt. Da er sich weigerte, dem christlichen Glauben abzuschwören, wurde er mit Knüppeln geschlagen und seine Schulterblätter wurden mit geschärften Eisen gebrochen. Schließlich wurde er zum Tod verurteilt und am 4. Mai 304 mit einem Stein um den Hals (später ist daraus ein Mühlstein geworden) von einer Brücke in die Enns gestürzt. Vor seiner Hinrichtung betete Florian eine Stunde, sodass die Soldaten Ehrfurcht erfasste und sie sich scheuten, das Todesurteil zu vollstrecken. Ein wütender junger Mann stieß ihn schließlich von der Brücke hinab in den Fluss. So starb Florian und auch die 40 Bekenner starben im Kerker.


Amstettens Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Katzengruber, sein Stellvertreter Josef Fuchsberger und Bezirksfeuerwehrkurat Pater Georg Haumer



Verfasst am 04.05 - 08:49

 
Benutzername:

Passwort: