Wintereinbruch hielt Feuerwehren auf Trab


Mehrere Feuerwehren mussten am Wochenende aufgrund des Wintereinbruchs ausrücken, um Fahrzeuge zu bergen. Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Katzengruber dankte den Wehren, dass diese in bewährter Manier Vorsorge getroffen haben, um für den Winterdienst gerüstet zu sein (Anlegung von Fahrzeugketten etc.).
 
Das Bezirksfeuerwehrkommando Amstetten nennt einige Beispiele für Einsätze:

Die FF Pinnersdorf wurde zu einer Fahrzeugbergung alarmiert. Ein PKW kam in einer Kurve ins Rutschen und touchierte dabei eine Leitplanke. Dabei wurden die Reifen beschädigt, sodass das Fahrzeug auf der Straße liegen blieb. Die Feuerwehr sicherte den Wagen und schleppen diesen zur Seite, damit die Fahrbahn wieder frei wurde. Der Lenker blieb unverletzt.

Zu zwei Einsätzen musste die FF Sonntagberg ausrücken: Aufgrund der winterlichen Verhältnisse kam ein Traktor samt Anhänger auf der schneebedeckten Fahrbahn bei der Bergabfahrt ins Rutschen, und kippte um. Der Fahrer blieb zum Glück unverletzt. Da die Bergung des Traktors mit der Seilwinde nicht möglich war, wurde die FF Rosenau nachalarmiert. Diese stellte den Traktor samt Anhänger mit dem Kran wieder auf, anschließend wurden die ausgeflossenen Betriebsmittel noch mit Ölbindemittel gebunden.

Aufgrund der schneeglatten Fahrbahn rutschte ein PKW beim Rückwärtsfahren neben die Straße und kam auf einer Böschung zum Stehen. Aufgrund des abschüssigen Geländes drohte der PKW abzurutschen, dieser wurde von der FF Sonntagberg gesichert und mittels Seilwinde und Greifzug wieder auf die Straße gezogen.

Alarmiert wurden auch die Feuerwehren Amstetten und Oed zu einer Menschenrettung auf der Westautobahn. Außerdem musste die FF Amstetten wegen LKW-Bergungen ausrücken.

Die FF Euratsfeld wurde zu einer LKW-Bergung auf die L6117 gerufen. Somit musste das neue Einsatzfahrzeug HLFA 3 den ersten Einsatz bestreiten. Ein LKW, der mit einem PKW beladen war, konnte wegen der winterlichen Verhältnisse weder vor noch zurück. Dieser wurde von der Feuerwehr mittels Seilwinde gesichert, damit dieser vorsichtig zurückschieben konnte. Nach erfolgreicher Arbeit konnte das Fahrzeug auf einer anderen Strecke die Fahrt wieder aufnehmen.

Die Felleismühle - allen voran der „Beiklberg" - ist im Einsatzgebiet der FF Kollmitzberg bei winterlichen Fahrverhältnissen mit Vorsicht zu befahren. Daher mussten die Kameraden einen Klein-LKW bergen. Mittels TLFA und Abschleppseil wurde das Gefährt dann wieder auf eine ebene Straße verbracht

Foto: FF Pinnersdorf





Verfasst am 28.11 - 18:11

 
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