Starke Amstettner Kräfte unterstützen Waldbrandbekämpfung im Rax-Gebiet


Amstettens Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Katzengruber würdigt die Anstrengungen der Feuerwehrkameraden, um die Waldbrände im Rax-Gebiet zu löschen. Auch Katzengruber, der als Vorsitzender des niederösterreichischen Arbeitsausschusses Feuerwehrmedizinischer Dienst, selbst als Sanitäter vor Ort war, verweist darauf, dass 43 Mann aus dem Bezirk (FF Viehdorf, Preinsbach, Edla-Boxhofen, Neuhofen/Ybbs, Amstetten, Ulmerfeld-Hausmening) vom Katastrophenhilfsdienst (KHD) unter dem Kommando von Erich Tischberger, sechs Mann vom Feuerwehr-Sonderdienst Wald- und Flurbrand – mit Stützpunkt in Weistrach – sowie der Flugdienst Amstetten im Einsatz waren. Katzengruber erinnert daran, dass dieser Einsatz man mit Hunderten weiteren Kräften versucht, den größten Waldbrand in der Geschichte des Landes zu bekämpfen.

Der Weistracher Thomas Gunsch, Kommandant des Sonderdienstes Wald- und Flurbrand, verweist auf die Gefährlichkeit des Einsatzes: „Wir arbeiten im extrem steilen Gelände, immer wieder fallen Steine herab, die für Gefahren und Verletzungen sorgen." Es sei äußerst anstrengend, da in dem schwer zugänglichen Gebiet kaum schweres Gerät bzw. Löschfahrzeuge zum Einsatz kommen. „Die Arbeit schaut unter anderem so aus, dass wir mit einfachen Geräten Glutnester löschen." Das Arbeiten in der Feuerwehrausrüstung sowie im schwierigen Gelände sei äußerst anstrengend.

Neben diesem mühevollen Einsatz wird mit schwerem Gerät versucht, ein Übergreifen der Flammen vom Schneeberg auf die Rax zu verhindern. Dazu steht ein Hilfeleistungsfahrzeug (HLF4) der FF St. Valentin auf einer Bundesstraße zur Verfügung, um im Fall der Fälle eine Wasserwand zu errichten. „Wir sind Teil dieser Verteidigungsfront", wie Peter Spanyar, Kommandant der FF Stadt St. Valentin berichtet. Spanyar betont: „Es ist beeindruckend mit welcher Schlagkraft an Material und vor allem Mannschaftsstärke die Feuerwehren großartige Hilfe bei der Waldbrandbekämpfung leisten!" Aber es sei ein eigenartiges Gefühl, in der Verteidigungslinie zu warten und zu hoffen, dass der prognostizierte Starkwind nicht aufkommt.

Die Mannschaften werden permanent ausgetauscht.



Verfasst am 31.10 - 15:14

 
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