Vollbrand eines LKW auf der A! bei St. Valentin


Eine dunkle schwarze Rauchsäule stieg am 22. September über der Autobahn bei St. Valentin am Mittwoch in den frühen Morgenstunden auf. Die Feuerwehr Stadt St. Valentin wurde zu einem LKW-Brand alarmiert.

Bereits bei der Anfahrt, als beim Vorbeifahren auf der Gegenfahrtrichtung ersichtlich war, dass ein Sattelzug im Vollbrand stand, ließ der Einsatzleiter die Feuerwehren Stadt Haag und Enns zur Unterstützung nachalarmieren."TANK1 St. Valentin" traf kurz darauf an der Einsatzstelle ein und begann sofort mit einem Schwerschaumrohr mit der Brandbekämpfung. Nach weiteren wenigen Minuten erreichten die nachrückenden Fahrzeuge und Feuerwehren die Einsatzstelle. Daraufhin löschten die unter schweren Atemschutz arbeitenden Trupps das Feuer mit Druckluftschaum (CAFS = Compressed Air Foam System) von "TANK2 St. Valentin" was einen erheblichen Löscherfolg zeigte. Nach knapp 25 Minuten konnte "Brand Aus" gemeldet werden.Daraufhin wurde mit den Nachlöscharbeiten, also dem Ablöschen von Glutnestern, begonnen.Für den Löscheinsatz standen durch die kürzlich in der Region beschafften Fahrzeuge und Geräte ein Löschwasservorrat von 31.000 Litern zur Verfügung. Wieder ein Exempel für die Notwendigkeit solch Geräte und Fahrzeuge. Durch gezielte Strahlrohrführung der eingesetzten Trupps wurden insgesamt rund 25.000 Liter Wasser und ca. 200 Liter Schaummittel verbraucht. Das sind verglichen mit herkömmlichen Löschverfahren sehr niedrige Verbräuche.

Nach Absprache mit dem polnischen Fahrzeughalter, der Autobahnpolizei und ASFINAG wurde die FF Amstetten mit dem Kranfahrzeug zur Bergung und anschließenden Verbringen des Schwerfahrzeuges alarmiert. Nach dem Herausziehen der Zugmaschine stellte ein Trupp fest, dass beide Dieseltanks durch die Hitzebelastung auf der Oberseite stark beschädigt waren und ein Umpumpen notwendig war. Daher mussten diese mittels Fasspumpe in einen IBC umgepumpt werden, bevor weitere Bergemaßnahmen umgesetzt werden konnten.Um ca. 10:30 Uhr waren alle sämtliche Maßnahmen abgeschlossen, der ausgebrannte Sattelzug von der Einsatzstelle verbracht und die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben.Während der Löscharbeiten waren der erste und zweite Fahrstreifen für den Verkehr gesperrt, kurzfristig auch die gesamte Richtungsfahrbahn Wien. Es entstand im Berufsverkehr ein ca. 8 km langer Stau und führte auch abseits der Autobahn zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

An dieser Stelle ein großes Lob und Dank an alle eingesetzten Kräfte der Feuerwehr, Autobahnpolizei und ASFINAG für den engagierten, konstruktiven, reibungslosen und Bundesländer übergreifenenden Einsatz.

Bericht und Foto: FF St. Valentin



Verfasst am 22.09 - 15:20

 
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