Feuerwehren des Bezirks arbeiteten nach Hochwasser 400 Einsätze ab


Die Feuerwehren im Bezirk Amstetten waren wegen des Starkregens enorm gefordert und leisteten über 400 Einsätze ab. Nachdem am Samstag besonders die Einsatzkräfte im Westen und im Ybbstal gefordert waren, waren am Sonntag fast alle der 88 Wehren im ganzen Bezirk gefordert. Vor allem Menschenrettungen, Auspumparbeiten und das Absperren von Straßen beschäftigten die Wehren. Außerdem halfen sie der Bevölkerung bei den Aufräumarbeiten.  

 

Einige Problemstellen: Bei Grinzing wurde ein Straßenstück unter- und weggespült, in Ernsthofen kam es zu einem Felssturz bei der Steyrer-Bahn (zwischen St. Valentin und Steyr), die gesperrt werden musste, und in Neuhofen/Ybbs stand der Friedhof unter Wasser. 

 

An der Donau wurde der Hochwasserschutz aufgebaut und es wurde immer wieder kontrolliert, ob sich Personen im Gefahrenbereich befinden. In zwei Ortschaften wurde Zivilschutzalarm ausgelöst – in Ferschnitz und Neuhofen/Ybbs. In Aschbach gab es Zivilschutzwarnung. 

 

Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Katzengruber und sein Stellvertreter, Josef Fuchsberger, dankten den vielen Feuerwehrmitgliedern für ihren Einsatz: „Die Kooperation im Bezirk hat hervorragend funktioniert. An diesem Tag zeigte sich wieder, wie wichtig jede einzelne Feuerwehr und dass man gut aufgestellt ist." 

 

Stand 18:30 Uhr 




Verfasst am 18.07 - 19:20

 
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