Waldbrandübung im Raum Opponitz


Am Samstag, den 17.Oktober, fand im Raum Opponitz eine große Waldbrandübung statt. Hier übten der NÖ Feuerwehrflugdienst, das österreichische Bundesheer, das Bundesministerium für Inneres und die örtlichen Feuerwehren das Zusammenspiel bei der Waldbrandbekämpfung im steilen Gelände.

Durch den Brand einer Forstbearbeitungsmaschine und der ungünstigen Ostströmung kam es zu einer raschen Brandausbreitung, so die Übungsannahme. Der örtliche Einsatzleiter der Feuerwehr forderte sofort nach der Erkundung über die Landeswarnzentrale, den NÖ Feuerwehrflugdienst an.

Nach einem Erkundungsflug mit dem BMI Hubschrauber wurden im Einsatzgebiet zwei Einsatzzonen mittels GPS Koordinaten bestimmt. Mit einem Black Hawk und der Alouette III wurden Mannschaft und Gerät in die Einsatzzonen geflogen. Am Flugplatz Seitenstetten wurden gleichzeitig zwei Pilatus Porter Flugzeuge von der FF Seitenstetten und der Basisgruppe West mit Löschwasser betankt.

Die Hubschrauber führten mit Bambi Buckets und dem Semat 3000 die Waldbrandbekämpfung aus der Luft durch, gleichzeitig führten die Pilatus Porter Flugzeuge die Randbenetzungen mit Löschwasser durch. Als Übungseinlage wurden die Einsatzkräfte mittels Personenrettungsnetz, das als Außenlast am Hubschrauber befestigt ist, aus dem unwegsamen Gelände gerettet.

Insgesamt wurden mit den Luftfahrzeugen über 35.000 Liter Löschwasser in das Waldbrandgebiet geflogen. Im Einsatz standen über 100 Einsatzkräfte mit 19 Fahrzeugen. Wenige Stunden später konnte die Übung erfolgreich beendet werden. Solche Trainings sind besonders wichtig, alleine dieses Jahr gab es aufgrund der Hitzewelle alleine in Niederösterreich über hundert Waldbrände.




Verfasst am 17.10 - 18:33

 
Benutzername:

Passwort: