Waldbrandübung im Raum Dobersberg, Bez. Waidhofen an der Thaya


Am Freitag, den 24.April fand eine Waldbrandübung im Raum Dobersberg, (Bezirk Waidhofen/Thaya) statt. Die Basisgruppe West übte gemeinsam mit dem Bundesheer die Waldbrandbekämpfung und das Auf- und Absetzen mit der Seilwinde von der Alouette III.

Übungszweck:
Ausbildung und Erhaltung des Ausbildungsstandes der Feuerwehrflughelfer des
NÖ Feuerwehrflugdienstes in Zusammenarbeit mit Luftfahrzeugen des Österreichischen Bundesheeres und des Bundesministeriums für Inneres, sowie mit örtlichen Einsatzkräften im Rahmen der Brandbekämpfung im schwierigen Gelände.

Ausgangslage:
Im Bereich des Wildscheingeheges Naturpark Dobersberg ist bei Heißarbeiten durch Funkenflug ein Waldbrand ausgebrochen. Durch die schwierige Löschwasserversorung und die vorherrschenden Windverhältnisse entscheidet der örtliche Feuerwehr-Einsatzleiter den NÖ Feuerwehr-Flugdienst zur Unterstützung anzufordern.

Einsatzaufträge:

Station Sender (Waldbrandbekämpfung)
Errichten und Betreiben eines Waldbrandeinsatzortes im Bereich Sender

Abwurfzone Sender (Randzonenbenetzung)
Verhindern der Brandausbreitung entlang einer Forststraße als Auffanglinie

Station Winde (Windenarbeit)
Absetzen von Einsatzkräften mit Gerätschaften zur Waldbrandbekämpfung in unwegsamem Gelände mittels Rettungswinde AL3, Verlegen an weiteren Einsatzort und Ausfliegen




Info´s zum Feuerwehrflugdienst

Aufbau und Organisation

Der Flugdienst ist ein Sonderdienst des NÖ Landesfeuerwehrverbandes.
Gründung: Jänner 1978

Aufgaben

- Beobachtungsflüge bei Trockenperioden
- Unterstützung der Feuerwehren bei Waldbrandeinsätzen im unwegsamen Gelände
- Wasserversorgung von Menschen und Tieren
- Unterstützung der Feuerwehren bei Hochwassereinsätzen
- Unterstützung der Feuerwehren bei Katastropheneinsätzen
- Unterstützung bei der Menschenrettung aus der Luft
- Einsatzleitung und Führen aus der Luft 
- Flugbeobachtung

Anforderung

Berechtigt: jeder örtlich zuständige Einsatzleiter der Feuerwehr (wenn der Einsatzerfolg mit den vorhandenen Mitteln nicht gewährleistet werden kann).
Anforderung ist ausschließlich über die Landeswarnzentrale durchzuführen.



Verfasst am 24.04 - 16:09

 
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