Führungsausbildung bei der FF Biberbach


Am Abend des 2. Juli stand bei der Freiwilligen Feuerwehr Biberbach keineswegs ein Standard-Ausbildungsvorhaben auf dem Programm.

Die „Zutaten" dieser Praxisschulung ließen schon einiges erwarten – ein Referent, der im Bereich Löschtechnik schon Erfahrungen im In- und Ausland gesammelt hatte, ein kurzer Theorieteil gefolgt von spannender Praxisanwendung und die neueste Technologie bildeten die idealen Voraussetzungen.

Seit Mitte Februar steht der FF Biberbach mit dem neuen Einsatzfahrzeug HLF3 die neueste Generation von Löschtechnik zur Verfügung. Dank der eingebauten CAFS-Anlage (Compressed Air Foam System) kann viel effizienter und wassersparender gelöscht werden – dies hat nicht nur einen wirtschaftlichen Vorteil sondern reduziert auch den Wasserschaden um ein Vielfaches.

Der Referent, VPRÄS Armin Blutsch, gab im theoretischen Teil zuerst allgemeine Infos zur neuen Technik und zeigte Anwendungsbeispiele auf. Danach gings auch schon über zur Praxis.
Es wurde ein Löschvergleich durchgeführt, um die klaren Unterschiede verschiedener Löschmittelvarianten aufzuzeigen. Drei gleiche Palettenstapel wurden angezündet und dann je ein Stapel mit reinem Wasser, einer mit Wasser vermischt mit 0,3% Schaummittel und der dritte mit CAFS-Schaum gelöscht. Bereits bei einer Zumischrate von 0,3% konnte man erste Erfolge sehen, den besten Effekt erzielte der CAFS-Schaum.

In diesem Zusammenhang wurde auch die Wärmebildkamera der FF Biberbach getestet. Sie hilft nicht nur beim Auffinden von Glutnestern, sondern unterstützt auch bei der ungefähren Temperaturfeststellung.

Die neuen Erfahrungen werden nun im Rahmen der Gruppenübungen von den Ausbildern an den Rest der Mitglieder weitergegeben um in Zukunft noch effizienter und rascher helfen zu können.

Ein herzliches Danke an Armin Blutsch für die zahlreichenGedankenanstöße, Erfahrungen und die Möglichkeit sich neues Wissen im Bereich Löschtechnik anzueignen!

 
 



Verfasst am 04.07 - 15:16

 
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