PKW fährt bei voller Fahrt in LKW Kranstütze


 

Bericht der FF Weistrach

Am 21.11.2013 um 18:39 Uhr wurde die FF Weistrach mittels stillem Alarm, Pager und SMS zu einen Verkehrsunfall auf die B122 Kilometer 20,0 alarmiert. Nach nur 5 Minuten rückte das RLFA 2000 mit 5 Mann zum Einsatz aus. Kurze Zeit später folgte das LFA-S und das Kommandofahrzeug.

Am Einsatzort eingetroffen, stand ein schwer beschädigter 5er BMW auf der Gegenfahrbahn. Der beteiligte LKW standan der nächsten BushaltestelleHöhe Anthofer Kapelle. Nachdem die Unfallstelle abgesichert war, wurde der gesamte Verkehr umgeleitet.

Aus bislang unbekannter Ursache war die Kranstütze auf der Fahrerseite des fahrenden LKW´s ausgefahren und ragte somit in den Gegenverkehr. Der aus Steyr kommende BMW Lenker passierte bei Dunkelheit den LKW wobei er plötzlich die Kranstütze frontal mitnahm und abriss. Durch die Wucht des Anpralles riss die Stütze ab undschlug zwischen Windschutzscheibe und Fahrzeugdach neben dem Kopf des Lenkers ein Loch, ehe sie im Acker landete. Der guten Reaktion des Fahrers ist es zu verdanken, dass er nicht von der Fahrbahn abkam und in den Straßengraben fuhr. Glücklicherweise kam auch kein Verkehr entgegen.

Nachdem die Unfallstelle von der Polizei freigegeben wurde, wurde die PKW Bergung durchgeführt. Zeitgleich wurde die Fahrbahn von herumliegenden Fahrzeugteilen gereinigt und ausgelaufenen Flüssigkeiten gebunden. Der Lenker konntedank einiger Schutzengel das Fahrzeug selbstständig verlassen und wurdeanschließend von der Rettung in das LKH Steyr transportiert.

Das Fahrzeug wurde mittels Feuerwehrstapler auf einen gesicherten Platz abgestellt. Der LKW Lenker konnte seine Fahrt fortsetzen. Um 20:00 Uhr wurde die Sperre aufgehoben unddie 18 Weistracher Feuerwehrmänner rückten mit 4 Fahrzeugen ein.

AN ALLE FAHRZEUGLENKER: Leider mussten wir wieder einmal feststellen, dass manche rücksichtslose Fahrer/Innen das BLAULICHT und alle erdenklichen Warneinrichtungennicht ernst nahmen und auch durch ihreteils rasante Fahrweise die Feuerwehrkräfte bei der Unfallstellenabsicherung massiv gefährdeten.

In Zukunft würden wir uns wünschen, dass auch die einigen schwarzen Schafe sich der Unfallstelle nur in Schrittgeschwindigkeit nähern und den Anordnungen der Einsatzkräfte Folge leisten um ein sicheres Arbeiten gewährleisten zu können.

 




Verfasst am 22.11 - 07:20

 
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