Brand- und Schadstoffeinsatz in Weistrach


Brandeinsatz: Brand in der Sägespäne Filteranlage einer Großtischlerei

Am 11.07.2013 um 06:19 Uhr wurden die Feuerwehren Weistrach und Goldberg mittels Sirene, Pager und SMS Alarmierung zu einem Brandeinsatz in eine Weistracher Großtischlerei gerufen. Genau 5 Minuten nach der Alarmierung rückte das RLFA 2000 mit 5 Mann zum Einsatzort aus.

Die Feuerwehr wurde bereits von einem Firmenmitarbeiter erwartet und mustergültig eingewiesen. Anschließend führte der Einsatzleiter Norbert Pürmayrmit dem Mitarbeiter eine Lageerkundung durch, wobei dem Einsatzleiter der Aufbau der Filteranlage erklärt wurde.

Von außen konnte man lediglich eine leichte Rauchentwicklung und Brandgeruch feststellen. Bei einem durchgeführten Temperaturcheck (Vorsichtiges fühlen mit Handschuh -Vorsichtigesfühlen mit bloßer Hand) im unteren Filterkastenbereich konnte man eine deutliche Erwärmung spüren.Zeitgleich rüstete sich ein Atemschutztrupp aus und der Maschinist bereitete die Löschleitung mittels Hohlstrahlrohr und Formbeständigen C Schlauch vor. Dann trafen auch das Löschfahrzeug Weistrach und 2 Fahrzeuge der FF Goldberg ein. Als Sicherungstrupp rüsteten sich 3 Besatzungsmitglieder des Löschfahrzeuges Weistrachmit Atemschutz aus.

Als alle Feuerwehrmänner in Position waren, öffnete man den Filterkasten wobei sofort starker Rauch austrat. Um den Glimmbrand im Sägespänefilter zu löschen, wurde der untere Bereich mit Wasser geflutet. Da der Filter in weitere Folge die Sägespäne in den angrenzenden Silo bläst kletterten 2 Kameraden auf den Silo um von der oberen Siloluke eine Sichtkontrolle durchführen zu können. Zeitgleich kontrollierte der Atemschutztrupp dielänglichen Filtersäcke in der Anlage. Danach wurde ein Probelauf durchgeführt. Da keine weitereRauchentwicklung oder Brandgeruch festgestellt werden konnte wurden alle benötigten Geräte versorgt.

Um 08:00 Uhr konnten die 13 Weistracher Feuerwehrmänner mit 2 Fahrzeugen den Einsatz erfolgreich beenden und in die Arbeit fahren.

 
 

Schadstoffeinsatz:Gasaustritt/gebrechen bzw. Gefahrgutunfall - 1 Person verletzt

Nach dem gestrigen Brandeinsatz wurden die Weistracher Feuerwehrkräfte auch heute in den frühen Morgenstunden zu einem Gasaustritt bzw. Gasgebrechen miteiner verletzten Person alarmiert. Genau um 04:45 Uhr wurden wir mittels stiller Alarmierung über Pager und SMS zu diesem Schadstoffeinsatz zum Einsatzobjekt Hartlmühl 44 - Weiherbauer gerufen.

Durch den im Feuerwehrhaus montierten Infobildschirm konnten wir ablesen das auch das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)Steyrdie Polizei St.Peter/Auwie auch das Rote Kreuz Stadt Haag mit alarmiert wurde. Um 04:50 Uhr rückte das RLFA 2000 mit 5 Mann zur Einsatzadresse aus.

Am Einsatzobjekt angekommen konnten wir keine Personen oder andere Rettungskräfte antreffen. Daher kontrollierte der Atemschutztrupp rund um den Vierkanter alle Türen um eventuell in das Objekt zu gelangen oder Personen anzutreffen. Gleichzeitig nahm der Einsatzleiter Norbert Pürmayr über Funk Kontakt mit dem Disponenten in der Bereichsalarmzentrale Amstetten auf. Der Disponent informiert uns darüber, dass die Hilfe bei einem in der Nähe befindlichen Lebensmittelhandel benötigt wird. Dort angekommen, erkundete der Einsatzleiter die Lage. Wobeiihm seitens der Polizei mitgeteilt wurde das unser Einsatz nicht mehr erforderlich ist.

Der Feuerwehr ist lediglich bekannt, dass eine Person im Kühlraum in Not geraten war.Die ersteintreffenden Rot Kreuzkräfte retteten die verletzte Person und transportierten diese in ein Krankenhaus. Um einen Gasaustritt bzw. Gefahrgutunfall handelte es sich also nicht.

Nach einer halben Stunde konnten die 12 Feuerwehrmänner mit 3 Fahrzeugen wieder einrücken.

 



Verfasst am 12.07 - 16:22

 
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